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Als Affiliate Geld verdienen: mein Start

Beitragsbild: Als Affiliate Geld verdienen: mein Start

Sicher hast du auch schon Werbung von selbsternannten Online-Marketing-Gurus gesehen, die den großen Traum von passiven Einkommen ohne Arbeit nähren. Die Wahrheit ist allerdings: So einfach ist das nicht. Als Affiliate Geld verdienen ist am Anfang harte Arbeit – um im besten Fall irgendwann damit irgendwann passiv Geld zu verdienen.

Was ist Affiliate Marketing?

Hast du den Begriff noch nie gehört? Kein Problem. 🙂 Ganz einfach gesagt bewirbst du hierbei Produkte und erhältst eine Provision vom Händler, wenn jemand kauft. Der Käufer selbst bezahlt hierfür nichts extra.

Beispiel:
Das wohl bekannteste Affiliate-Programm ist das Amazon Partnerprogramm. Sogenannte Affiliates bewerben auf Social Media oder ihren Webseiten Produkte, die auf Amazon verkauft werden. Hierfür verteilen sie Werbelinks, die eine eindeutige Kennzeichnung beinhalten. Dank ihnen weiß Amazon, wenn jemand ein Produkt kauft, wer dafür geworben hat.

Ablauf:
Nehmen wir als Beispiel meine Liste von Buch- und Tool-Tipps für die Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung auf AdA2go.de. Dort empfehle ich u.a. Lernkarten zur Prüfungsvorbereitung von memoPower mit einem sogenannten Ref-Link bzw. Werbe-Link: https://amzn.to/2sRAp4V (💸)

Klickt jemand den Link an und kauft entweder die Lernkarten oder etwas anderes, erhalte ich dafür eine Provision. Deren Höhe hängt von der Kategorie des Produkts ab und wird regelmäßig von Amazon angepasst. Generell schwanken die Provisionen zwischen 0 und 12 Prozent pro Verkauf. Die vollständige Liste der Produktkategorien und ihrer Pauschalten findest du hier (scroll bis zum Punkt “Standardentgeltsätze für die deutsche Amazon-Website”.

Es gibt aber noch jede Menge anderer Affiliate-Programme wie beispielsweise

  • ebay
  • affilinet
  • zanox
  • Adcell
  • Rakuten
  • Tradetracker
  • Tradedoubler

Warum setze ich auf Affiliate Marketing?

Wie du vielleicht weißt, ist mein großes Ziel, dem Tausch von Arbeitszeit gegen Geld den Rücken zu kehren. Neben Online-Kursen ist Affiliate Marketing eine super Möglichkeit, um online Geld zu verdienen. Im Folgenden habe ich dir mal alle Vor- und Nachteile zusammengetragen, die in meinen Augen für die Tätigkeit als Affiliate sprechen:

Die Vorteile von Affiliate Marketing

  • Menschen kaufen am liebsten von Menschen – daher sind persönliche und authentische Empfehlungen ihnen sehr wichtig.
  • Wenn du Mehrwert bietest und wirklich gute Produkte empfiehlst, verkaufen sie sich fast von allein.
  • Die Webseiten-Texte müssen nur einmal geschrieben (und ggf. erweitert) werden – sobald sie online und gerankt sind, beginnt der Verkauf – es ist nicht wie bei einem Online-Kurs, wo du einen Funnel etc. brauchst.
  • Dank speziellen Themes ist die Verwaltung der beworben Produkte super einfach (dazu gleich noch mehr).
  • Das Bewerben von Produkten und Online-Kurse ergänzen sich super, weshalb ich auch Dozenten bzw. Online-Lehrenden Affiliate Marketing empfehlen kann.
  • Vielen Unkenrufen zum Trotz funktioniert Affiliate Marketing auch in 2020 noch super.

Die Nachteile von Affiliate Marketing

  • Das große Geld kommt definitiv nicht über Nacht – im Gegenteil. Es kann Wochen und Monate dauern, bis die ersten Verkäufe eintrudeln. Das ist auch der Grund warum täglich fast genauso viele dieser speziellen Affiliate-Seiten (sogenannte Nischenseiten) wieder eingestampft werden, wie sie gestartet werden. Am Ende setzen sich nur jene mit einem langen Atem durch.

Mein Projekt: Tippreich.de

Wie bei meinem XXL Kurs zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung werde ich natürlich auch bei meinem neuen Projekt alles für dich dokumentieren. Im Folgenden einige Eckdaten zu meinem Projekt:

  • Start: 24. August 2020
  • Thema: Dieses Mal wollte ich ein möglichst offenes Projekt. Mein Ziel ist, eine möglichst große Bandbreite an Themen zu behandeln – als Kontrast zu Ada2go.de und Katja-Schoenefeld.de, die thematisch ja doch sehr eng gefasst sind. Daher entschied ich mich für Tippreich.de – ein Portal mit Tipps. 😅 Dort möchte ich Kaufratgeber, Produktvorstellungen und allgemeine Artikel schreiben mit Dingen, die mich im Alltag umgehen. Wichtig ist mir besonders, dass die Seite ihren Lesern nicht einfach Produkte andrehen will, sondern wirklich Mehrwert bietet.
  • Monetarisierung: Amazon Partnerprogramm und Sponsored Posts
  • Webhost bzw. Provider: All-Inkl.com (💸) -> wir sind hier seit mindestens zehn Jahren Kunde und immer noch begeistert: Die Server stehen in Deutschland und sind stabil; der Kundenservice ist rund um die Uhr telefonisch erreichbar und super hilfsbereit 🥰
  • als Grundlage nutze ich WordPress
  • Theme: Affiliatetheme.io (💸) -> dieses Theme wurde speziell für Affiliate-Projekte entwickelt und erleichtert die Verwaltung der beworbenen Produkte immens

Schritt für Schritt: so habe ich Tippreich.de gestartet

Im Folgenden möchte ich dir kurz erläutern, wie ich bei diesem Projekt vorgegangen ist. Ähnlich wie bei meinem Online-Kurse habe ich eine Art Fahrplan für neue Projekte, den ich immer wieder abarbeite.

  1. Ideenfindung & Brainstorming: Normalerweise nimmt man für eine Nischenseite ein sehr spezifisches Thema. Gute Beispiele sind Alltagsgegenstände wie Staubsauger, Kühlschränke oder Rasenmäher. Allerdings kenne ich mich: Ich habe keine Lust ewig über ein Ding zu schreiben und brauch Abwechslung. Daher wollte ich ein möglichst offenes Projekt, bei dem ich schreiben kann, worüber ich möchte. In meinen Augen ist das auch sinnvoller, um mehr Sponsoring-Partner anzusprechen. Der Nachteil an so einem großen Projekt ist allerdings, dass man nicht so schnell als “Experte” für eine Sache wahrgenommen wird. Weder von den Lesern, noch von Google.
  2. Namessuche: Dies gestaltete sich diesmal wirklich schwer, da ich vor einigen Jahren schon mal ein ähnliches Projekt im Kopf hatte und dafür bereits eine Domain registriert hatte. Leider hab ich es vor die sprichwörtliche Wand gefahren und die Domain verkauft. Daher war ich in Gedanken leider aber immer noch bei dem alten Projekt und brauchte wirklich eine Weile, um mich von dem alten Namen freizumachen. Nachdem ich ewig mit Worten herumgespielt habe, um eine passende Domain zu finden, meinte mein Mann: erfinde doch einfach dein eigenes Wort. So entstand “tippreich”. Quasi wie hilfreich – nur voller Tipps. 😅
  3. Domain registrieren: Der Vorteil an einem eigenen Namen ist, dass die guten Domains (wie .de oder .com) noch frei sind. Daher konnte ich mir problemlos eine DE-Domain sichern. Wie eingangs bereits erwähnt habe ich alle meine Domains und meinen Webspace bei All-Inkl.com (💸) und bin sehr zufrieden damit – weshalb auch tippreich.de dort ist.

💡Tipp: Von Domains wie “xyz.wordpress.com”, “xyz.blogspot.com” oder “xyz.wix.com” oder ähnliches würde ich dir für ein wichtiges Projekt dringend abraten. Viele Kampagnen-Partner legen Wert auf seriöse Domains, wodurch du dir im schlimmsten Fall eine Einnahmequelle verbaust.

  1. SSL-Zertifikat besorgen: Sind dir auch schon mal so unschöne Meldungen im Browser aufgefallen wie “Diese Seite ist nicht sicher!”? Das liegt daran, dass die jeweilige Seite entweder keine SSL-Verschlüsselung hat oder das Zertifikat abgelaufen ist. Das gibt nicht nur deinen Lesern ein mulmiges Gefühl – auch Google bewertet eine SSL-Verschlüsselung bei den Rankings positiv. Daher ist mein erster Schritt – egal welches Projekt auch ansteht: das SSL-Zertifikat für die Domain einrichten.
  2. Erste Keyword-Recherche: Nachdem feststand, wie das Projekt heißen soll und die Domain registriert war, stöberte ich im Google Keyword Planner, welche Produkte häufig gesucht werden und erstellte mir eine Liste, die ich nach und nach abarbeiten werde.

⚠️Achtung: Normalerweise macht man das genau andersrum: erst recherchieren, welche Produkte sinnvoll sind und dann eine passende Domain registrieren. Da ich bei meinem Projekt aber so offen bin, bin ich die Sache etwas unkonventioneller angegangen. Wenn du aber beispielsweise erste eine Domain für ein Produkt wie Fliegengitter registriert und dann merkst, dass das Suchvolumen (kurz: SV) total gering ist, wäre das sehr bitter. (Anmerkung: Ich habe das Suchvolumen nicht gecheckt – es könnte daher profitabel sein!)

  1. WordPress installieren und einrichten: Nun geht es in die Praxis. Dank der Schnell-Installation ist WordPress bei All-Inkl.com (💸) mit wenigen Klicks installiert. Direkt danach installiere ich immer das Theme. Wie oben angemerkt fiel meine Wahl bei tippreich.de auf das Theme von Affiliatetheme.io (💸). In meinen Augen ist es einfach DAS Theme für Affiliates und erspart vor allem jede Menge anderer optionaler Plugins. Das Theme selbst ist zwar nicht mega glamourös, aber
    1. kann man es problemlos anpassen
    2. wollen viele Internetnutzer meiner Erfahrung nach gar keine 1.000 Effekte und riesige Bilder. Sie wollen sich schnell und unkompliziert informieren. Daher ist mein Ziel, es so einfach und funktional wie möglich zu halten.
  2. Wichtige Seiten anlegen: Nachdem die Vorarbeit getan ist, geht es an die ersten Seiten. Besonders wichtig sind das Impressum und die Datenschutzerklärung – ohne die kann es ganz schnell zu Ärger führen. Darüber hinaus richte ich direkt immer die Startseite ein, damit ich das Menü anlegen kann.

⚠️Achtung: Es gibt Anwälte, die sich nur auf solche Dinge spezialisiert haben. Daher solltest du bei deiner Webseite immer darauf achten, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt sind.

Tja und nun geht es ans Eingemachte. In den ersten Wochen will ich Inhalte, Inhalte, Inhalte liefern. Da Google & Co. ohnehin eine Weile brauchen wird, um die Seiten zu ranken, ist mein oberstes Ziel den Suchmaschinen zu zeigen: Hier erwartet Leser Mehrwert. 🥰


So, jetzt bin ich neugierig. Hast du Erfahrungen mit Affiliate-Seiten? Kannst du dir vorstellen damit Geld zu verdienen? Kurz: Was denkst du darüber? Ab damit in die Kommentare! 📬 Ich freu mich auf deine Nachricht. 🥰

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