Online-Business & Selbstständigkeit

Ich bin jetzt Chefin. Und nun?

Katja Schönefeld. Speakerin, Ausbilderin & Trainerin

Letzte Aktualisierung am Apr 23, 2018 | Erstellt am Apr 23, 2018

Katja Schönefeld - Ich bin jetzt Chefin. Und nun?
Katja Schönefeld
Huhu, ich bin Katja!
Ich unterstütze dich dabei, dir ein effizientes Team aus freien Mitarbeitern, Angestellten und/ oder Auszubildenden aufzubauen, um dein Business wachsen zu lassen.

Mal Hand aufs Herz – was verbindest du mit der Formulierung Chefin im Online-Business sein? Kommen in deiner Aufzählung Dinge vor wie …

  • alles überwachen
  • immer und überall erreichbar sein
  • noch mal nacharbeiten
  • die Fehler von Freelancern oder Angestellten ausmerzen

und dann auch noch viel Geld zu bezahlen? Dann wird dir wahrscheinlich gerade bewusst: Da läuft einiges so richtig falsch. Und noch schlimmer: Dir fehlt die Zeit für die richtig wichtigen Aufgaben. Welche das sind und warum es so wichtig ist, dass du diese immer im Blick behältst, verrate ich dir in diesem Blog-Artikel.

Hauptaufgabe einer Chefin #1: Wachstum und Gewinn des Unternehmens

Eigentlich klingt das so logisch, oder? Aber wenn du nur damit beschäftigt bist zu kontrollieren, ob die Aufgaben deines Teams korrekt erfüllt werden, fehlen dir Zeit und Nerven, dich mit der Generierung von Gewinn zu beschäftigen. Das wird spätestens dann problematisch, wenn Aufträge ausbleiben oder die Lohnzahlungen nicht mehr sicher sind. Daher ist es wichtig, dass du deinen Mitarbeitern (egal ob Angestellte oder festeingeplante Freelancer) klar machst, dass die Arbeit kein Gefallen für dich ist, sondern dass sie für eine größere Sache arbeiten. Und wenn das nicht mehr klappt, das Unternehmen im schlimmsten Fall pleite geht. Das heißt wiederum für dein Team:

  • Kein Lohn.
  • Keine Sicherheit.
  • Keine Zukunft an deiner Seite.

Hast du das Gefühl, dein Team vergisst das manchmal? Dann ist es wichtig, diesen Grundsatz wieder ins Gedächtnis zu rufen, bevor sich die Erwartungshaltung breit macht, du wärst die Dauer-Motivatorin, die allen eine Extra-Einladung schickt und eh für die abgesessene Zeit, statt für Leistung bezahlt.

Genauso musst du deinen Fokus auf Erfolg ausrichten! Zeitraubende Aufgaben, die ein Mitarbeiter viel schneller erledigen könnte, gib einfach ab. Konzentriere dich auf deine Kernaufgaben und schaffe dir ein Team aus qualifizierten und hochmotivierten Mitarbeitern, die dich so gut es geht entlasten, damit du deiner Rolle als Unternehmerin voll und ganz gerecht werden kannst.

Hauptaufgabe einer Chefin #2: Ziele setzen und wirtschaftlich erreichen

Dann bleibt zudem genug Zeit, den Kurs deines Unternehmens zu überwachen. Du musst als immer wissen:

  • Was ist das Ziel?
  • Mit welchen Mitteln erreichst du das Ziel?
  • Wie kannst du dein Team dabei effizient einsetzen?

Genau hier ist der Unterschied zur Selbstständigkeit. Während du als Solopreneur bisher alleine alles stemmtest, hast du nun ein Team, dass diese Aufgaben erfüllt, während du administrative Aufgaben erfüllst.

Das bedeutet nicht, dass du nie wieder praktisch arbeiten darfst! Natürlich kannst du deinem Kerngeschäft weiter nachgehen – aber es sollte immer genug Zeit bleiben, um deinen Aufgaben als Unternehmerin nachzukommen – vor allem der folgenden Aufgabe.

Hauptaufgabe einer Chefin #3: Menschen verstehen und führen

Die qualifiziertesten Auszubildenden, Angestellten oder Freelancer und die erfolgversprechendsten Produkte bringen auf lange Sicht gar nichts, wenn du es nicht schaffst, dein Team kompetent anzuführen. Und das zu lernen erfordert Zeit – was im Arbeitsalltag oft untergeht.

Aber da liegt die Krux: Um zu verstehen wie Menschen ticken und was sie antreibt, musst du Zeit freischaufeln, dich mit Themen wie Psychologie zu beschäftigen. Behalte immer den Grundsatz im Hinterkopf: Menschen mit ihrem Willen zu führen ist deutlich einfach als gegen ihren Willen. Und hierfür musst du zwangsläufig die

  • Wünsche,
  • Motivation und
  • Ziele

deiner Teammitglieder kennen. Jedes einzelnen. Wenn dir die Zeit fehlt, dich mit solchen Themen zu beschäftigen, schaff sie dir. Mit Sicherheit kannst du Aufgaben delegieren, um dich regelmäßig im Alltag mit guten Büchern, Podcasts, Videos oder Seminaren fortzubilden.

Hauptaufgabe einer Chefin #4: Vorbild sein

Alle bisherige Punkte haben nur einen entscheidenden Haken: Wenn du selbst nicht für dein Unternehmen bzw. deine Tätigkeit brennst, wird es dein Team erst recht nicht. Du musst in allen Sachen mit bestem Vorbild voran gehen. Dazu ist es wichtig, dass du deine Arbeits- und Verhaltensweisen immer wieder selbst reflektierst:

  • Du bemängelst die Arbeitsmoral deiner Mitarbeiter? -> Wie ist deine? Bist du beispielsweise pünktlich? Arbeitest du konzentriert? Bist du voller Leidenschaft dabei?
  • Der Ton gegenüber Kunden ist nicht freundlich genug? -> Wie gehst du mit deinen Mitarbeitern um? Bringst du ihnen Respekt und Demut entgegen?
  • Setzen sich deine Mitarbeiter nicht genug bei Kundenproblemen ein? -> Wie ist deine Einstellung zu Kundenwünschen und -Belangen?
  • Deine Mitarbeiter sind chaotisch und es fehlt Struktur? -> Gibst du ihnen einen festen Rahmen? Ist deine Arbeitsweise strukturiert?

Dieses Fragespiel könnte ewig so weitergehen. Daher ist es wichtig, dass du bei Problemen in deinem Unternehmen dich zunächst fragst, ob du das ganze bewusst oder unbewusst vielleicht sogar beeinflusst. Und wenn dem so ist, du dir überlegst, welche Schritte nun notwendig sind.

Meine Frage an dich!

Was gehört für dich noch zu den Hauptaufgaben einer Unternehmerin? Fehlt dir etwas? Oder siehst du etwas ganz anders? Ich freue mich auf deinen Kommentar! 🙂

Liebe Grüße,
Katja

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