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4 Ideen mit denen du dein Marketing während Corona ankurbelst

4 Ideen mit denen du dein Marketing während Corona ankurbelst

Hallöli 😊

Corona ist für uns Dozenten wirklich ein Test auf Herz und Nieren. In einigen Gesprächen mit meinen Ansprechpartnern bei der IHK und Bildungsträger wurde mir schon bestätigt, dass viele Dozenten es finanziell nicht durch die Corona-Krise geschafft und ihre Selbstständigkeit an den Nagel gehängt haben. Das tut mir unendlich leid, denn ich weiß, dass die meisten Dozenten ihren Beruf als Berufung sehen. 😥

Da ich in meinen Artikel über “Corona und Dozenten” schon darauf einging, wie wichtig eine Online-Präsenz mit Online-Kursen ist, möchte ich heute ein paar Tipps geben, wie du dein Marketing während Corona ankurbeln kannst, ohne Unmengen Budget aufzuwarten.

Tipp #1: Nutze die Maskenpflicht für dich!

Was heute vor einem Jahr (Stand Dezember 2020) noch undenkbar war, ist nun Realität: Wir müssen Masken tragen. Ich kannte das bislang nur von Fotos meiner besten Freundin auf Asien-Reisen – dort allerdings wegen der akuten Luftverschmutzung.

Nun gehört es auch hier zum Alltag, eine Maske zu tragen. Egal ob beim Einkaufen, beim Aufenthalt bei Bildungsträgern oder essen gehen (wenn Restaurants mal wieder offen sind). Während viele auf einfache Masken setzen, empfehle ich dir ein Statement zu setzen. Du hast eine tolle Webseite oder geniale Online-Kurse? Schreib es dir auf die Fahne ähhh Maske! 😅

💡Dank Services wie masken-bedrucken.de ist es auch mit einem kleinen Budget möglich, eine individuelle Maske mit Logo, URL, Slogan oder was auch immer bedrucken zu lassen. Ich würde dir raten, beim Gestalten der Masken auf Wiedererkennung zu setzen.

– Wähle die Farben im Corporate Design deiner Webseite.
– Lasse Logo und Firmenname gut lesbar draufdrucken.
– Denk dran: Weniger ist manchmal mehr. Du musst nicht die ganze Maske ausfüllen.

Bei katja-schoenefeld.de wäre beispielsweise auf eine hellblaue Maske mit dem Schriftzug “Werde Online-Dozent!” und meinem Namen oder meiner URL sinnvoll.

Bei AdA2go.de würde ich eher auf eine türkisfarbene Maske mit dem Schriftzug “Vorbereitung auf die AEVO-Prüfung” mit dem Logo von AdA2go setzen.

Tipp #2: Netzwerke online und besuche Events

Inzwischen finden immer mehr Network-Events online statt – selbst BarCamps gibt es inzwischen online. Je nach Thema lernst du dort spannende Menschen kennen, durch die sich so manche Tür öffnen kann. Leider kann ich an dieser Stelle keine pauschale Empfehlung geben, welche Events man nicht verpassen darf, weil das einfach stark variiert. Bei der Auswahl würde ich allerdings auf folgende Aspekte achten:

  • Sind die Veranstalter sogenannte Zielgruppenbesitzpartner? Sprich: Wirst du deine Zielgruppe dort treffen? Oder Entscheider, die dir “Zugriff” auf deine Zielgruppe ermöglichen?
  • Gibt es die Möglichkeit sich auszutauschen? Oder ist es ein Event, bei dem du nur Inhalte konsumieren kannst? In dem Fall ist das nur der Weiterbildung dienlich, nicht aber dem Networken. Dein Ziel sollte sein, entweder deine Zielgruppe selbst kontaktieren zu können oder Menschen zu treffen, die dir neue Aufträge ermöglichen können.

Bitte sei nicht plump! 🤢 Ich erlebe bei Online-Events leider immer wieder, dass auf eine richtig unangenehme Art geworben wird. Ein Beispiel: Ich hatte mich für einen Kongress rund um das Thema Selbstständigkeit angemeldet. Es gab dafür eine Facebook-Gruppe, der ich beitrat. Es folgte in den nächsten Tagen eine Flut an unerwünschten Werbe-Nachrichten nach dem Motto: “Hallo, ich bin Rainer und verkaufe die weltbesten Nahrungsergänzungs- und Abnehmmittel. Willst du welche?” – Ähhh nein? 😅

Das ist einfach nur nervig und nicht zielführend. Wenn du solche Nachrichten bekommst, was machst du damit? Genau: ignorieren. Und das machen andere auch. Gehe lieber in einen wertschätzenden Austausch. Schau dir (sofern möglich) das Profil deines Gegenübers an, analysiere genau wer er/ sie ist und was er/ sie macht. Versuche eine Gemeinsamkeit zu finden.

💡 Ein Beispiel: Nehmen wir mal an, ich finde das Profil von jemandem interessant, der aus Hamburg kommt. Ich liebe Hamburg. ❤️ Ich erinnere mich dabei sofort an unvergessliche Abende auf der Reeperbahn, tolle Spaziergänge an der Alster und spannende Gespräche mit den Menschen. Also würde ich in meiner ersten Nachricht darauf Bezug nehmen (natürlich nicht bis ins letzte Detail ausschmücken 😅) und liebe Grüße nach Hamburg senden. Kein Verkauf, nichts darüber was ich beruflich mache – einfach ein netter Einstieg.

Klar, das dauert etwas länger, als einen Standard-Text zu versenden. Aber bei Kontakten ist es wie bei vielen Dingen im Leben: Qualität statt Quantität. Ich nehme lieber einen richtig guten Kontakt aus einem Event mit, als 20 Visitenkarten und keinerlei Anknüpfpunkte.

Tipp #3: Bau dir eine Community auf

Sollte bei dir gerade Auftragsflaute herrschen und du dadurch Zeit haben, investiere sie entweder in deine Webseite oder deine Community auf den sozialen Medien. Ich weiß, Begriffe wie Fans, Follower oder Community klingen erstmal etwas seltsam. Aber während viele immer auf der Jagd nach Neukunden sind, lautet meine Devise: pflege deine Bestandskunden. 🥰

Mir fällt spontan kein Themenbereich ein, bei dem sich kein Folge-Coaching oder keine weitere Schulung anbieten würde. Nachfolgend aus meinen eigenen Bereichen wieder zwei Beispiele:

Katja-Schonefeld.de ❤️
1. Coaching: Thema und Zielgruppe
2. Coaching: Online-Kurse erstellen
3. Coaching: Online-Marketing
usw.

AdA2go.de 👩🏻‍🏫
1. Kurs: Vorbereitung auf die AEVO-Prüfung
2. Kurs: Refresher für ältere Ausbilder, um sie fit für die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen zu machen
Coaching: z. B. bei Problemen mit einem Auszubildenden

Wie oben erwähnt, lässt sich so etwas auf alles übertragen – selbst EDV-Themen. Mein Mann gibt beispielsweise Kurse für Word und Excel. Abgesehen von so Kategorien wie Anfänger- und Fortgeschrittenen-Kurse, kann er dort in Personal Coachings auf bestimmte Unterthemen genauer eingehen wie

  • Serienbriefe,
  • Formeln in Excel und
  • kaufmännischer Schriftverkehr.

All diese Dinge lassen sich deutlich leichter mit einer richtigen Community verkaufen. Der Grund: Diese Menschen kennen dich schon, mögen dich so wie du bist und warten nur noch auf das passende Angebot. 😍

Tipp #4: Verstehe die Sorgen deiner Interessenten und Kunden

Durch die Lockdowns und Kontaktbeschränkungen haben Menschen aktuell zwar mehr Zeit, aber nicht zwangsläufig mehr Geld. Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit sind nur zwei der Hauptfolgen der Pandemie. Dies wirkt sich natürlich auch auf den Geldbeutel deiner Kunden aus.

Überlege dir daher Wege, wie du Interessenten, die deine Kurse gerne kaufen würden, entgegen kommen kannst.

  • Rabatte (z. B. zeitlich begrenze Rabatt-Aktionen mit x Prozent Erlass)
  • nützliche Goodies
  • Ratenzahlungen oder
  • gib Teile von Kursen kostenfrei heraus
  • Gutscheine (z. B. verkaufst du jetzt Gutscheine im Wert von X und deine Kunden können sie später für einen Wert Y einsetzen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Aktion HilfeLokal.)

das sind nur drei der Möglichkeiten, die mir einfallen.

💡 Torben Platzer und TPA Media hatten beispielsweise eine Corona-Aktion für einen Branding-Workshop, der sich in einen Präsenz- und einen E-Learning-Part unterteilt. Die E-Learning-Inhalte haben sie für zwei Wochen kostenlos rausgehauen für die Registrierung in ihrem Mitglieder-Bereich, während der Präsenzteil ganz normal kostenpflichtig war (wenn ich nicht irre im fünfstelligen Bereich).

Der Vorteil für Torben: Die E-Learning-Inhalte waren ohnehin erstellt und konnten daher unbegrenzt herausgegeben werden. Dadurch haben sie neue Mitglieder auf der Plattform gewonnen, die sich natürlich über den Gratis-Content freuten und daraus viel mitnahmen. Klar kann sich wahrscheinlich nur ein Bruchteil der kostenlosen Zuschauer ein Coaching bei Torben leisten – aber die Aktion war in aller Munde und hat das Marketing unheimlich beflügelt. 😍


Hast du noch weitere Ideen oder Feedback? Dann ab damit in die Kommentare! Ich freu mich darauf von dir zu lesen. 🥰

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