Organisation des Arbeitsplatzes – So kommt Ordnung ins Chaos

Organisation des Arbeitsplatzes - So kommt Ordnung ins Chaos

Nur wenig ist so ausschlaggebend für den persönlichen Arbeitserfolg und die Zufriedenheit im Home Office, wie die Gestaltung des Arbeitsplatzes. Faktoren wie

  • schlechte Arbeitsplatzbedingungen,
  • unbequeme Stühle,
  • unzureichende Beleuchtung oder
  • bedrückende Farben

senken zum einen die Produktivität maßgeblich, sorgen jedoch auch für eine frühzeitige Ermüdung. Daher solltest du, wenn du merkst das deine Arbeitsleistung nicht so ist, wie sie sein sollte, überlegen woran es liegt. In den meisten Fällen sind die Gründe dafür unnötige Zeitfresser und eine ungünstige Gestaltung des Arbeitsraumes, Arbeitsplatzes oder der Arbeitszeit. Um dich im Home Office perfekt zu organisieren, solltest du einerseits

  • Tipps zur Arbeitsplatz- und Arbeitsraumgestaltung, sowie
  • die Gesundheitsfaktoren am Arbeitsplatz kennen und beachten,
  • aber auch regelmäßige Pausen einhalten.

In diesem Ratgeber möchte ich dir zunächst aufzeigen, welche Vorteile ein aufgeräumtes Büro bzw. Home Office überhaupt hat und dir fünf Tipps geben, wie du sofort organisierter arbeiten kannst. In den oben verlinkten Beiträgen findest du weitere Informationen zu den jeweiligen Themen.

Organisation des Arbeitsplatzes – klingt langweilig, ist aber wichtig

Zugegeben, Aufräumen gehört auch nicht gerade zu meinen Stärken – doch mein Schreibtisch muss möglichst leer sein, um meinen Gedanken freien Raum zu lassen. Sobald sich mein Arbeitsplatz vollmüllt (im wahrsten Sinne des Wortes 😉 ) habe ich oft das Gefühl, dass auch meine Gedanken wirr werden und ich mich weniger konzentrieren kann. Doch welche Vorteile hat ein aufgeräumter Schreibtisch noch?

  • Du steigerst mit wenigen Handgriffen deine Effektivität und Konzentration bei der Arbeit.
  • Störungen (wie durch beispielsweise unnötiges Suchen oder etwas das herunterfällt) werden vermieden.
  • Forscher haben inzwischen herausgefunden, dass ein vermüllter Schreibtisch ein großer Stressauslöser ist bei manchen Menschen und dadurch krank macht, selbst wenn die ergonomischen Gesichtspunkte, wie der Abstand zum Monitor eingehalten werden. Du tust deiner Gesundheit also etwas Gutes, wenn dein Schreibtisch organisiert ist.
  • Auch wenn es lapidar gesagt immer heißt, „das Genie beherrscht das Chaos“ – im Falle eines Anrufes oder kurzfristigen Termines, musst du unnötig suchen – im schlimmsten Fall bekommt dein Gesprächspartner das auch noch mit – für Selbstständige nicht sehr vorteilhaft. Aber selbst wenn du Zeit zum Suchen hast, könntest du die Minuten und Stunden viel effektiver nutzen!

Ja ich weiß … In der Theorie klingt das immer alles so leicht. Hier daher 5 Tipps für den Alltag:

Tipp #1 zur Organisation des Arbeitsplatzes: Überlege, was du wirklich brauchst

Bevor du nun in blinden Aktionismus verfällst, solltest du zunächst genau überlegen, was du wozu brauchst. Welche Gegenstände und Utensilien müssen unbedingt in deiner Nähe sein während du arbeitest und somit direkt auf dem Schreibtisch liegen? Welche können in Schubladen oder Aufbewahrungssysteme verschwinden um Platz zu schaffen? Während du überlegst, fängst du am besten schon an zwei Häufchen zu bilden: auf der einen Seite die Dinge, die auch irgendwo anders verräumt werden können, auf der anderen das, was unbedingt in direkter Nähe sein muss.

Tipp #2 zur Organisation des Arbeitsplatzes: Sorge für Freiraum

Diesen ersten Schritt solltest du mindestens einmal die Woche wiederholen, denn wenn du nicht gerade zu den disziplinierten Menschen dieser Welt gehörst, wird sich sehr schnell wieder einiges ansammeln und der Schreibtisch schon bald wieder überfüllt sein. Auf meinem Schreibtisch steht/ liegt:

  • zwei Monitor, Tastatur, Maus,
  • ein Standmikrofon,
  • eine große Schreibtischunterlage mit Einschubmöglichkeiten, in der unter einer Klarsichtfolie Listen für Termine, Notizen usw. angeordnet sind – so vermeide ich unnötiges Zettelwirrwarr.
  • mein Terminkalender, Tablet und Handy.

Das wars. Unter meiner Schreibtischplatte ist ein schmales Fach mit

  • einer Metalldose, in der Stifte sind,
  • daneben ist eine Box für Klebezettel in allen Größen,
  • ein Taschenrechner und
  • in der Ecke Haargummis und ein Lippenpflegestift (Weiberkram halt *schmunzel*)

Da ich den Vorteil habe, in einem papierlosen Büro zu arbeiten, muss ich nicht weiter mit Akten hantieren. Doch für unsere privaten Angelegenheiten steht unter meinem Schreibtisch ein Rollcontainer mit Hängeregister, in dem jede private und geschäftliche Angelegenheit eine Mappe * in der Farbe der Angelegenheit bekommen hat. Der kleine Kasten verfügt auch noch mal über ein Fach, in dem sich kleine Boxen für Büroklammern, Kleinkram und was sich eben so ansammelt habe, befinden. Auch wenn es mir schwer fiel, habe ich mich von Dekorationen auf dem Schreibtisch getrennt – es lädt einfach nur dazu ein, wuselig und kramig zu sein.

Tipp #3 zur Organisation des Arbeitsplatzes: Habe die Sachen dort, wo du sie brauchst

Ein großer Katalysator für Chaos im Büro ist die Tatsache, dass man Sachen hin und her schleppen muss, weil sie nicht in Reichweite sind – oder wieder dort abgelegt werden können. Deshalb solltest du dir genau überlegen, welche Unterlagen, Utensilien oder was auch immer unbedingt in Reichweite bleiben müssen, damit du

  • weniger hin und her läufst um sie zu suchen oder etwas holen und
  • sie direkt wieder an ihren Platz legen kannst,

denn einer der Hauptgründe für Unordnung ist, dass wir keinen festen Platz dafür haben.

Ein gutes Beispiel ist ein Besteckkasten: Du wirst genau wissen, an welche Stelle Gabeln, Messer und Löffel kommen, weshalb im Besteckkasten sehr selten Chaos herrscht. Aber im Büro oder auf deinem Schreibtisch hast du vielleicht keine speziellen Plätze für Gegenstände, weshalb es dir noch schwer fällt aus dem Unterbewusstsein heraus ordentlich zu sein.

Tipp #4 zur Organisation des Arbeitsplatzes: Die Wahl der richtigen Aufbewahrungssysteme

Nun gilt es also je nach Art der benötigten Gegenstände passende Aufbewahrungssysteme zu finden. Egal ob

  • Regal,
  • Rollcontainer,
  • Sideboards,
  • Stehordner oder
  • Kisten,

es gibt unzählige Möglichkeiten, sowohl Klein-, als auch Papierkram sinnvoll zu sortieren, so dass Ordnung auch wirklich Spaß macht. Das Problem ist eben nur, dass richtige System zu finden. Nachfolgend möchte ich dir daher Aufbewahrungssysteme vorstellen, die in einem normalen Büro beim Ordnung halten unterstützen. Je nach Arbeit werden natürlich ganz unterschiedliche Lösungen benötigt – aber ich hoffe euch damit inspirieren zu können.

Tipp #5: Räume zum Feierabend auf

Hast du schon mal von der Clear-Desk-Policy gehört? Diesem Grundsatz folge ich, in dem ich jeden Abend (zugegeben, manchmal auch erst am nächsten Morgen 😉 ) meinen Schreibtisch nach getaner Arbeit komplett aufräume, um am nächsten Tag wieder an einen sauberen Arbeitsplatz zurückzukehren. Auch wenn ich diese Aufgabe manchmal hasse, überlege ich dadurch doch schon im Laufe des Tages, ob ich nicht bei einem Gang in die Küche, Teller und Tassen mitnehme – oder Stifte direkt wieder einsortiere.

Ich hoffe dir mit diesem Ratgeber hilfreiche Tipps zur Organisation des Arbeitsplatzes gegeben zu haben. Falls du weitere Hinweise hast, freue ich mich über deinen Kommentar. 🙂

Mit der Nutzung der Seite Katja-Schoenefeld.de stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden. Erfahre hier mehr über die Datenschutzbestimmungen meiner Webseite.

Schließen