In der vergangenen Woche ging es um die Ursachen von ständiger Müdigkeit – doch so richtig hilft dir das natürlich nicht im Alltag. 😉 Daher habe ich über das Wochenende … Tipps gesammelt, wie du die Müdigkeit austreiben kannst. Doch wie heißt es so schön? Nicht lang schnacken …

40 Tipps, um Müdigkeit zu vertreiben

  1. Bewegung ist der beste Müdigkeitskiller: Schon 15 Minuten Spazieren gehen mit flachen Schuhen, Gymnastik oder Sport bringen müde Zellen auf Trab.
  2. Eine bewährte Übung hierfür ist, dass du dich hinstellst – die Füße etwas auseinander. Dann streckst du beide Arme nach oben und kreist mit einem nach vorn, dem anderen nach hinten. Nachdem du diese Übung sieben Mal in eine Richtung ausgeübt hast, wechselst du noch mal und kreist sieben Mal in die Andere.
  3. Alternativ helfen aber auch einfach frische Luft und Sonne: Schnapp dir dein Lieblingsbuch oder genieß einfach die Ruhe und setz dich ein paar Minuten in die Sonne.
  4. Genauso kann auch eine Tageslichtlampe bzw. ein Lichttherapiegerät Wunder gegen Müdigkeit wirken.
  5. Apropos Ruhe: Achte darauf, dass du regelmäßig während der Arbeit kurze Pausen machst und deinem Gehirn ein paar Minuten Ruhe gönnst. Schon nach etwa fünf bis zehn Minuten Pause steigert sich deine Leistungsfähigkeit wieder.
  6. Optimal wäre, wenn du es schaffst, in dieser Zeit deine Gedanken wirklich anzuhalten und die Stille zu genießen. Ein geeignetes Mittel ist Meditation – was gar nicht so schwer ist, wie du vielleicht denkst.
  7. Achte auf deine Atmung: Es müssen nicht gleich komplexe Atemübungen sein, aber viele Menschen atmen nicht tief genug durch. Daher helfen schon einige tiefere Atemzüge, um deine Zellen mit mehr Sauerstoff zu versorgen.
  8. Hast du keine Zeit oder Möglichkeit rauszugehen? Dann Fenster auf und raus mit dem Kohlendioxid. Viele denken noch, dass gelüftet werden soll, da Sauerstoff in der stickigen Luft fehlt. Doch der Sauerstoffgehalt ändert sich relativ wenig – selbst in wirklich muffigen Räumen. Viel mehr liegt die Müdigkeit entweder an der Wärme oder dem (beim Atmen ausgestoßenen) Kohlendioxid.
  9. Egal ob eine kalte Dusche oder nur ein paar Spritzer kaltes Wasser ins Gesicht – kalte Güsse beflügeln deine Wachheit.
  10. Wenn du mutig bist, entscheide dich für eine Wechseldusche. Fang warm an, stell das Wasser nach einigen Minuten auf kalt, wechsel dann wieder auf warm usw. Bevor du aus der Dusche gehst, stellt du noch mal auf kalt – und voilà, fertig ist der gesunde Energiekick.
  11. Ebenso erfrischend ist es für deinen Geist, sich einfach mal mit neuen/ anderen Dingen zu beschäftigen, um aus dem Trott rauszukommen und dazu auch vielleicht sogar noch etwas zu lernen.
  12. Du könntest beispielsweise Aufräumen, denn einer Studie zu Folge führt ein unordentlicher bzw. chaotischer Schreibtisch zu Erschöpfung.
  13. Gönn dir einen leckeren Kaffee mit Koffein. Beachte allerdings, dass Koffein in der Regel eine Halbwertszeit von drei bis fünf Stunden hat und der Effekt in dieser Zeit langsam, aber kontinuierlich abnimmt. Wenn du nachts unter Schlafmangel leidest, solltest du diese Zeit auch beachten, um nicht mitten in der Nacht unter dem wach machenden Effekt zu leiden.
  14. Geschmacklich vielleicht nicht ganz so jedermanns Sache, dafür aber noch effektiver: Matetee. Der spendet dir gleich für bis zu sechs Stunden Energie und steigert so deine Leistungsfähigkeit um 20 Prozent. Ganz nebenbei füllst du deine Reserven an Vitamin A, B1, B2 und C auf.
    Rezept für leckeren Matetee
    Ein Teelöffel Mateblätter mit einer Tasse heißem Wasser übergießen und das Ganze drei Minuten ziehen lassen.
  15. Apropos Trinken: Experten empfehlen stündlich ein Glas Wasser, um einem Wassermangel im Körper vorzubeugen. Bereits bei einem Minus von 2% des optimalen Wasserhaushalts sinkt das Energielevel drastisch. Experten empfehlen allerdings stilles Wasser, da Kohlensäure aus Kohlenstoffdioxid besteht und wir uns damit unnötig Giftstoffe in den Körper holen.
  16. Wo wir gerade bei Lebensmitteln sind: Ein Brötchen mit Leberwurst ist reich an Vitamin B12, wodurch der Energiestoffwechsel mobilisiert wird. 😉
  17. Ebenso gesund ist Grünkohl, der reich an Folsäure ist und damit die Blutbildung sowie Versorgung der Körperzellen mit Sauerstoff fördert.
  18. Walnüsse sind dank der Omega-3-Fettsäuren, welche die Durchblutung verbessern, sehr gesund. Dadurch kommt mehr Sauerstoff in deinem Gehirn an.
  19. Um länger fit zu sein, solltest du allerdings schweres Essen vermeiden. Regelmäßig Obst und Gemüse sind gesunde Wachmacher.
  20. Vor allem fettige Speisen senken die Schlafqualität und verstärken das Gefühl von Tagesmüdigkeit.
  21. Verbindest du mit Haferbrei nichts Gutes? Als Frühstück mit Chia-Samen, Apfelstücken und etwas Zimt schmeckt er super lecker und ist auch noch gesund. Okay, okay ich geb zu, er sieht nicht lecker aus, doch Haferbrei (engl. Porridge) bringt deinen Körper dank der Mischung aus Eiweiß, Kohlenhydraten, Balast- und Mineralstoffen und Vitaminen so richtig auf Touren.
    Rezept für Apfel-Zimt-Haferbrei
    100g Haferflocken, 250 ml Milch, 1 Apfel, 1 TL Zimt, 1 Chia-Samen
  22. Ein letzter Hinweis zum Thema Essen: Kalte Speisen und Getränke senken die optimale Körpertemperatur von 37 Grad – die der Körper aber einfach braucht. Die Folge: Dein Körper bedient sich deiner Energiereserven, um die Abkühlung zu kompensieren. Warme Getränke und Speisen hingegen fördern das Wohlbefinden.
  23. Die Mongolen hingegen setzen auf Rosenwurz, der den hiesigen Schäfern hilft, nachts die Herde zu bewachen. Hierzulande bekommt man Rosenwurz als Saft oder Tablette in der Apotheke.
  24. Ähnlich förderlich ist Zitronenöl, dass deine Konzentrationsfähigkeit um bis zu 50 % steigern kann.
  25. Ebenso wird ätherischen Ölen mit den Düften Orange, Eukalyptus oder Pfefferminz eine wohltuende Wirkung nachgesagt.
  26. Aber auch Massagen helfen gegen Müdigkeit und Konzentrationsprobleme. In der tibetischen Medizin werden bevorzugt die Ränder beider Ohren für rund zwei Minuten leicht nach außen gebogen und kräftig massiert.
  27. Aus der Akupressur stammt der folgende Tipp: Drücke das obere Gelenk des kleinen Fingers für 30 Sekunden – ruhig auch etwas kräftiger.
  28. Bist du vielleicht gar nicht müde, aber deine Augen brennen von der stundenlangen Computerarbeit? Dann blinzelst du wahrscheinlich zu selten, wodurch die Hornhaut nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit versorgt wird. Nutze daher immer mal wieder kleine Denkpausen, um die Augen kurz zu schließen oder den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.
  29. Alternativ kann auch der Griff zu Augentropfen helfen, durch die deine Netzhaut befeuchtet wird. Sprich bitte allerdings mit dem Apotheker deines Vertrauens über die Folgen regelmäßiger Anwendung.
  30. Es nützt einfach gar nichts? Dann geh eine runde Schlafen. Forschungen belegen, dass schon 20 bis 25 Minuten Powerschläfchen Wunder wirken. Wenn du nicht vorhast, dich richtig auszuschlafen, sollte dein Power-Nap nicht länger als 25 Minuten andauern, da die Chance dann sehr hoch ist, dass du schon in eine Tiefschlafphase gekommen bist und dich beim Aufstehen noch schrecklicher fühlst.
  31. Gehe früh genug ins Bett.
  32. Wo wir gerade beim Schlafen sind: Leider erfordern viele „9 to 5 Jobs“ einen geregelten nächtlichen Schlaf. Doch wenn du merkst, dass deine innere Uhr eigentlich anders tickt und du die Möglichkeit hast, richte deinen Tagesablauf doch mal so aus wie es für DICH passt. Wenn es geht, arbeite nachts, schlafe tagsüber und lebe das Leben, dass du möchtest. Telefongespräche können heutzutage durch Mails ersetzt werden, die du wiederum zeitverzögert absenden kannst, Anrufe können auch auf die Mailbox gehen und du meldest dich später. Wichtig ist nur, dass es dir gut geht. 🙂
  33. Hast du in deinem Schlafzimmer Pflanzen? Sofern du nachts schläfst: Raus damit, es sei denn, es sind Alpenveilchen oder Aloe vera, denn diese produzieren nachts Sauerstoff und verbessern den Schlaf.
  34. Nach Ansicht des Fachmagazins „Organizational Behavior and Human Decision Processes“ schadet es dem gesunden Schlaf auch, nach 21 Uhr bzw. kurz vor dem Schlafen das Smartphone  noch dienstlich zu nutzen. Schalte daher rechtzeitig den PC, Smartphone, Tablet etc. aus, um zur Ruhe zu kommen.
  35. Auch wenn Alkohol angeblich müde macht, leidet die Qualität deines Schlafes unter den Alkoholgenuss. Daher lautet die Devise: Kein Alkohol vor dem Schlafengehen.
  36. Genauso verhält es sich leider auch mit dem Rauchen – aber ich weiß aus meinem Umfeld, wie schwer es ist, mit dem Rauchen aufzuhören.
  37. Sollte die ständige Müdigkeit von Stress herrühren, versuche dich besser zu organisieren.
  38. Ergänzend empfehlen viele Experten auch Entspannungstechniken wie Yoga, progressive Muskelentspannung oder autogenes Training.
  39. Lege anstrengende Aufgaben in die Morgenstunden – so hast du zur Mittagszeit leichte Aufgaben, die gut von der Hand gehen und dein Gehirn dazu anregen aktiv zu bleiben.
  40. Nimmst du eventuell gerade Medikamente? Dann wirf einen Blick in die Packungsbeilage auf die Nebenwirkungen des Präparats – vielleicht wirst du dort fündig und kannst mit deinem Arzt reden, ob ein anderes Medikament in Frage kommt.

Toll, dass du es bis hierher geschafft hast! Ich wünsche dir viel Spaß beim Testen der Tipps gegen Müdigkeit und freue mich über Feedback und einen Kommentar mit deinen ultimativen Wachmachern!

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