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Etiketten im Corporate Design drucken – darauf solltest du achten

Etiketten im Corporate Design drucken – darauf solltest du achten

Hallöli,


seit einigen Wochen kann ich endlich ein iPad mit Apple Pencil mein Eigen nennen. Im Zuge des Kaufs habe ich auch meine komplette Organisationsstruktur unter die Lupe genommen. Dabei fiel mir mein krasser Papierverbrauch auf. Kalender, Post-its, Notizblätter, Blöcke und Notizbücher stapelten sich auf meinem Schreibtisch und sorgten für ein heilloses Chaos. Zunächst war daher erstmal gar kein Platz für das Tablet. :D


Nachdem ich mich ein wenig mit der Arbeit am iPad und den neuen Möglichkeiten dank des Apple Pencils vertraut gemacht hatte, kam mir eine Idee: papierlos arbeiten!


Apps wie GoodNotes machen es möglich, selbst Papierkalender zu digitalisieren und dort weiter zu bearbeiten. Und so machte ich mich daran, meine Notizen, Mitschriften und vor allem meinen Kalender auf das iPad zu übertragen. Dadurch schaffte ich nicht nur Platz auf meinem Schreibtisch, sondern auch in Regalen und Schubladen.


Doch mein Vorhaben kam an einer Stelle an seine Grenzen: Briefe, Unterlagen und Produkte, die ich weiterhin per Post verschicken oder in meinem Home Office aufbewahren muss. Aber einmal im großen Umschwung, nahm ich mir vor, auch diese Dinge etwas zu verändern. Und so fing ich an, Etiketten zu gestalten, die künftig meine Umschläge und andere Dinge zieren sollten. Dabei legte ich großen Wert darauf, dass diese in den Designfarben meiner Projekte sind: grau, weiß und türkis.


Unter uns: Dabei kam auch noch mal richtig Papiermüll zusammen, da meine ersten Versuche kläglich scheiterten. Dafür kam mir aber die Idee, meine Gedanken und Erfahrungen in einem Artikel mit dir zu teilen.


Bereit? Los geht’s!

Schritt 1: Wofür brauchst du die Etiketten?

Mein erster großer Fehler war, ein Etikett auf alles kleben zu wollen – das ist aber Quatsch, denn je nach Größe des Gegenstands wirkt das ganze optisch entweder total aufdringlich oder geht schlichtweg unter.


Daher machte ich mir zunächst eine Liste der Dinge, für die ich Etiketten benötige. Dabei kam raus:


  • Etiketten für Umschläge – mit meinem Logo und Absender
  • Etiketten für Ordnerrücken – mit Angabe über den Inhalt des Ordners und Logo
  • Etiketten für Mappen und andere Produkte, die ich versende

Billig ist nicht immer gut!

Mein zweiter Fehler war der Wunsch zu sparen. Ich dachte, dass es günstiger wäre die Etiketten auf herkömmliches Papier zu drucken und manuell aufzukleben. Das ist aber Quatsch, um es nett auszudrücken.


Je kleiner die Aufkleber (z.B. für normale Briefumschläge, desto fitzeliger war das Ausschneiden und Kleben. Und schöner sah es auch nicht aus. Daher schaute ich mich nach Alternativen um und wurde schnell fündig. Online-Shops wie AW-Print.de haben beispielsweise eine große Auswahl an günstigen Klebe-Etiketten – in allen erdenklichen Formen und Größen. So sparte ich mir später jede Menge Zeit und Nerven.

Schritt 2: Welche Form soll das Etikett haben?

Apropos Formen – hieran scheiden sich die Geister! Ich bevorzuge eher weiche Formen und Farben, weshalb die Ecken auf meinen Projekten oftmals mit Rundungen versehen sind. Aber je nach Corporate Design bieten sich auch harte Kanten an – wichtig ist nur, dass es dir gefällt und es zum Rest deines Firmenauftritts passt.


Merke:

  • runde Formen wirken eleganter, weicher und femininer
  • harte Formen wirken maskuliner und geradlinig


Tipp: Falls du beim Bestellen nicht darauf geachtet hast, wie die Kanten der Aufkleber sind – kein Problem. Harte Kanten können im Handumdrehen mit einer Schere abgerundet werden. Es gibt sogar spezielle Corner Cutter bzw. Eckenabrunder, die es sich auch so lohnt mal zu kaufen.

Schritt 3: Farbwahl und Schriftart

Ähnlich wie bei den Formen, habe ich mich auch bei den Farben an mein Corporate Design gehalten. Ich meide (in meinen Augen) harte Farben wie schwarz, rot oder normales grün und nutze lieber Mischfarben, die weicher wirken. Problematisch war allerdings, dass mein Schriftzug eigentlich Weiß und Türkis auf dunklem Untergrund ist. Etiketten kann man allerdings meistens nur in weiß bestellen und farbig bedrucken. Daher habe ich das Farbschema für die Etiketten umgedreht: dunkelgrauer Schriftzug mit türkisen Akzenten auf weißem Untergrund.


Tipp! Falls du deine Webseite nicht selbst erstellt hast, fehlen dir möglicherweise die Hexcodes der genutztes Farben. Schau in diesem Fall mal in die Unterlagen deines Designers – im besten Fall findest du dort die benötigten Angaben. Ansonsten kannst du aber auch improvisieren und das Farbrad solange betätigen, bis du ähnliche Farben gefunden hast.


Sofern die Schriftart deines Corporate Designs gut lesbar ist, solltest du auch diese für deine Etiketten nutzen. Falls du sie nicht auf deinem Rechner installiert hast, kannst du dir die Schrift-Datei im Normalfall kostenlos im Internet herunterladen und auf deinem PC installieren.


Warnung! Bei der Verwendung solltest du allerdings unbedingt darauf achten, ob die Schrift auch für kommerzielle Dinge genutzt werden darf.

Alternative: dein Logo nutzen

Falls dir das zu umständlich ist, kannst du natürlich auch dein Logo auf das Etikett drücken und bei Bedarf deine Anschrift vorher noch darunter schreiben. Dafür sollte die Bilddatei deines Logos aber hochauflösend sein, damit es beim Verkleinern noch lesbar ist.

Schritt 4: das Etikett erstellen und drucken

Nachdem die Vorüberlegungen und Vorbereitungen abgeschlossen sind, kannst du dich ans Erstellen deiner Etiketten machen. Hierfür haben sich für mich drei Methoden bewährt:

Möglichkeit

Hinweise

Vorlagen für Word oder Excel

Inzwischen gibt es zahlreiche Vorlagen für Standardordner, die du in Word oder Excel bzw. vergleichbaren Programmen selbst gestalten kannst.

Etiketten mit Word gestalten

Microsoft Word hat einen integrierten Etiketten-Designer, der das Gestalten einer Aufkleber nicht nur deutlich erleichtert, sondern auch eine große Auswahl an Etikettenprodukten als Vorlagen mitbringt.

Spezielle Etiketten-Designer

Einige Hersteller (wie beispielsweise Avery Zweckform oder Herma) bieten hauseigene Software zum Gestalten von Etiketten an – damit wird das Ganze noch einfacher.


Sobald die Etiketten gestaltet sind, empfehle ich dir zunächst einen Testdruck auf normalem Papier um zu sehen, ob wirklich alles passt und die Schrift lesbar ist. Ich hab den Fehler gemacht und direkt mit Etiketten-Bögen getestet – wobei die ersten Versuche allerdings scheiterten und ich dadurch unnötig Geld verschwendete.


Wenn der Testdruck erfolgreich abgeschlossen ist, kannst du nun die richtigen Bögen einlegen.





Hat alles geklappt? Ich freue mich auf dein Feedback!

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