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Lieferung im Corporate Design - meine 3 Ideen

Lieferung im Corporate Design - meine 3 Ideen

Huhu :)


Seit einigen Wochen arbeite ich an einem Online-Kurs für werdende Ausbilder, die sich auf die Ausbildereignungsprüfung vorbereiten. Eigentlich hatte ich die Idee Ende letzten Jahres verworfen, weil es inzwischen schon einige Anbieter dafür gibt. Aber nach meiner Recherche über die didaktisch-methodische Umsetzung fiel mir auf, dass mein Kurs anders wäre - und damit doch unbedingt fertig gestellt werden sollte.


Andrea & Mike (bzw. der Podcast von Passion&Profit) haben mich darin noch mehr bestätigt: Es wird immer unzählige Anbieter für ein Produkt geben - aber den Unterschied mache ich. Meine didaktisch-methodische Vorgehensweise. Meine Art. Mein Stil.


Passend zum Online-Kurs soll es ein Arbeitsbuch/ Workbook geben, das in Papierform an Käufer verschickt wird. Viele meiner Teilnehmer scheuen Online-Kurse, weil ihnen etwas zum Anfassen fehlt - was wäre da passender als ein wertiges Buch? Im Rahmen der Vorplanung habe ich mich schon viel mit Druckereien, Versand etc. beschäftigt und stellte mir auch die Frage: Wie will ich das Goodie eigentlich verschicken? Während ich am Anfang noch sehr auf den Preis scheute keimte in mir der Wunsch auf, dass die Verpackung genauso wertig wirken soll, wie der Inhalt.


Daher habe ich Idee gesammelt, wie meine Lieferung im Corporate Design sein könnte - und die möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten. :)

Das Äußere des Pakets: Etiketten für Empfänger und Absender bedrucken

Wie ich dir schon in meinem Artikel über effiziente, (aber oft vergessene) Werbemittel erklärt habe, ist das Design eines Briefes oder Pakets unheimlich wichtig. Bei Briefen ist mein Hauptgrund jener, das viele Firmen auch heute noch auf Werbepost setzen, welche einfach ungeöffnet vom Empfänger weggeworfen wird. Das im Zuge der Entsorgnung auch interessante Angebote/ Briefe entsorgt werden, ist gar nicht so selten. Daher ist Auffallen ungemein wichtig.


Der psychologische Effekt bei Paketen ist etwas anders. Diese werden im Normalfall etwartet, aber nicht immer selbst angenommen. Da Nachbarn im Normalfall unheimlich neugierig sind, lohnt sich der Aufwand für die individuellen Etiketten - denn so wird schneller wird mal gegoogelt, wo der Nachbar etwas bestellt hat. Und Schwupp hast du die Möglichkeit, mit deinen Produkten und Leistungen neue Kunden zu gewinnen.


Aber auch der Kunde profitiert natürlich davon. Getreu dem Motto "Das Auge isst mit" steigert ein ansehnliches Paket natürlich auch die Vorfreude auf das Auspacken bzw. die Freude beim Auspacken. Kunden das Gefühl enorm wichtig, viel für ihr Geld zu bekommen - egal ob sie 10 oder 1.000 Euro ausgegeben haben - so verbesserst du also direkt den Gesamteindruck des Kundens vom Produkt.


Etiketten kann man ganz leicht selbstdrucken. Was du beim Design und dem Drucken beachten solltest, habe ich dir in dem eben verlinkten Ratgeber zusammengefasst.

Das Innere des Pakets 1: Die Verpackung in der Verpackung

Über diesen Aspekt habe ich mir eigentlich nie Gedanken gemacht, bis ich vor zwei Jahren meinen Kalender zugesandt bekam. Beata Achatz von My Lovely Planner hatte den Planer dermaßen schön verpackt, dass selbst das den Kaufpreis rechtfertigte. Wie? Mit der Gestaltung des Pakets.

Variante 1: Bedrucktes Geschenkpapier

Ohne Mist, ich kann mich immer noch an das Gefühl des Öffnens des Seidenpapiers erinnern, das durch einen Sticker mit dem Logo ihres Unternehmens verklebt war. Damit nichts beschädigt wird (ja, ja ich weiß, da kommt die DDR-Oma durch :D) löste ich ganz vorsichtig den Aufkleber und faltete anschließend das Papier zusammen. WoW, ich hätte über das Auspacken den Kalender fast vergessen. ;)

Variante 2: Bedruckte Papiertüten

Der Nachteil an Geschenkpapier: man kann es nicht wiederverwenden. Daher machte ich mich auf die Suche nach einer Verpackung, die meine Kunden weiter nutzen könnten. Dabei stieß ich auf bedruckte Papiertaschen.

Warum Papier?

  • Klar, Plastik wäre langlebiger, aber nicht so nachhaltig. Die Verschmutzung der Weltmeere durch Kunststoff nimmt immer weiter zu - was nicht nur für leidenschaftliche Sushi-Esser ein Problem ist. Im Gegenteil: Studien zeigen, das Mikro-Plastikteile auch durch Wind und Regen verteilt werden und diese bereits im menschlichen Körper nachgewiesen wurden. Und noch viel schlimmer: welchen Schaden diese anrichten.
  • Daher ist Papier einfach nachhaltiger - auch aus Marketing-Sicht. Denn auch immer mehr junge Menschen legen Wert auf Umweltschutz - daher gibt man mit Papiertüten direkt ein Statement ab, das die Kunden im besten Fall teilen.
  • Wenn du Papiertüten bedrucken lassen willst, kannst du dein eigenes Logo verwenden und meistens auch eine Message darauf drucken lassen. Dabei gilt natürlich: Je wertiger das Ganze wirkt, umso eher nutzt dein Kunde die Tüte auch im Alltag. Also überleg dir gut, wie die Papiertüten bedruckt am Ende aussehen sollen.
  • Je schicker der Gesamteindruck deines Pakets, umso höher ist die Chance, dass dein Kunde ein Foto davon auf Instagram oder Facebook postet. Im besten Fall verlinkt man dich noch und nutzt passende Hashtags - Voilà: Gratiswerbung.


Tipp: Als Selbstständige oder frischgebackene Unternehmern ist es natürlich problematisch, sich direkt 100.000 Tragetaschen auf Lager zu legen. Papiertüten bedruckt erhältst du bei einigen Anbietern inzwischen auch in Kleinmengen. Da sie faltbar und dadurch platzsparend sind, lässt sich der Karton gut verstauen. :)

Das Innere des Pakets 2: Goodies und Beigaben

Größen in der Trainerbranche wie beispielsweise Dirk Kreuter und Said Shiripour haben es beim Versand ihrer Bücher vorgemacht: Selbst Coaches können Merch entwerfen und verschicken. Auf meinem Schreibtisch stapeln sich inzwischen Armbänder im Corporate Design der jeweiligen Trainer. Einige trage ich sogar hin und wieder, um mich an eine bestimmte Botschaft zu erinnern. Der Marketing-Effekt ist natürlich klar: Dadurch, dass ich die Armbänder immer vor Augen habe, schaue ich auch regelmäßig nach, was es bei diesen Menschen neues gibt.


Oder ganz platt: Mit einem Produkt für nicht mal 20 Cent wurde eine emotionale Verbindung geschaffen.


Natürlich klappt das auch mit anderen Beigaben:

  • bei Büchern eignen sich schöne Lesezeichen
  • Apple legt bei vielen Produkten Aufkleber mit ihrem Logo bei - was Kunden sich wiederum nicht selten sogar auf ihr Auto kleben
  • USB-Sticks im eigenen Design sind leicht bestellbar und super praktisch

Kurzum: Überlege dir bei der Auswahl deines Goodies gut, ob es einen Mehrwert hat und wie Kunden das Produkt weiter nutzen können.





Hast du noch weitere Ideen? Immer her damit! :)

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