Der Weg zu meinem 1. Online-Kurs

Puh, was für ein Tag Panik Die letzten Stunden habe ich damit verbracht

  • mir zu überlegen, mit welchen Plugins ich das Ganze umsetze,
  • meine Startseite für den Ada Schein online Selbstlernkurs zu erstellen,
  • das Inhaltsverzeichnis einzurichten und
  • die erste Lektion fertigzustellen.

Zugegeben, bei letzterem konnte ich schummeln, denn der erste Teil von Handlungsfeld 1 lag bereits fertig in meiner Schublade. 🙂

Die Qual der Wahl – meine Plugins für den Ada Schein online Selbstlernkurs

Bevor es mit den eigentlichen Kursinhalten losging, habe ich mich schon seit Wochen mit den Fragen beschäftigt

  • Nutze ich WordPress als Software?
  • Wenn ja, ein spezielles Theme oder
  • ein Learning Management System (LMS), um eine Lernplattform aufzubauen?
  • Welche Plugins stehen mir als Alternative zur Verfügung?

Auch wenn ich lange nach vergleichbaren Systemen suchte, fand ich WordPress einfach am besten geeignet. Warum möchte ich dir in der folgenden Übersicht kurz erläutern:

Vorteile von WordPress

  • WordPress ist kostenlos, wodurch zumindest dadurch keine weiteren Grundkosten entstehen
  • ich kann für das Hosting meinen Server bei All-Inkl * nutzen, den ich ohnehin gebucht habe
  • WordPress ist (in meinen Augen) benutzerfreundlich und da ich seit Jahren damit arbeite, muss ich mich nicht erst einarbeiten
  • mithilfe von Plugins ist WordPress flexibel erweiterbar
  • dank der großen Auswahl an Designs, kann ich das Layout (ohne groß zu basteln) an meine Wünsche anpassen
  • selbst wenn es mir mal nicht mehr gefällt – das Theme kann problemlos gewechselt werden, ohne alle Inhalte anzupassen

Nachteile von WordPress

  • je mehr Plugins, umso langsamer wird WordPress in der Regel
  • dazu ist die Zukunft ungewiss: Was passiert, wenn meine ausgewählten Plugins nicht mehr aktualisiert werden?

Trotz der vermeintlichen Nachteile habe ich mich für WordPress entschieden. 🙂

Mein Theme für den Online-Kurs

Eigentlich benutze ich immer das Divi-Theme von Elegant Themes *, habe aber wirklich überlegt, eins der zahlreichen Themes zu nutzen, die speziell für Online-Kurs entwickelt wurden. Doch nachdem ich einige ausprobiert hatte, musste ich feststellen, dass auch die meistens nur in Kombination mit zahlreichen anderen Plugins funktionieren – also könnte ich auch direkt Divi nutzen, dass ich ja ohnehin kenne.

Vorteile von Divi

  • Divi bietet eine große Auswahl an Modulen zur Textgestaltung, die in Form eines Pagebuilders mitgeliefert werden. Zur Auswahl stehen insgesamt derzeit 46 Module, darunter beispielsweise:
    • Ausgabe von Blogartikeln einer oder mehrerer Kategorien,
    • verschiedene Spoilerboxen für versteckte Inhalte,
    • Infoboxen mit Icons,
    • Inhalte in Tabs,
    • Buttons,
    • Kontaktformulare,
    • Kreis- und Balkenzähler (auch als Diagramm nutzbar),
    • Gallerien,
    • Preistabellen,
    • verschiedene Seitenleisten,
    • Slider,
    • und vieles mehr. Mit welchen Modulen ich arbeite und warum werde ich sicher in einem dritten Teil dieser Serie noch genauer erläutern.
  • Nicht nur die Module können indivuell gestaltet werden, auch das Design ist flexibel anpassbar.
  • Das Theme bringt eine große Auswahl an Schriften mit.
  • Es gibt also zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, um das Theme individuell an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
  • Dennoch ist die Bedienung einfach und unkompliziert – wenn man sich erstmal reingefuchst hat.
  • Wenn mir etwas mal nicht mehr gefällt, kann ich die Module an eine andere Stelle verschieben.
  • Es gibt eine Vorlagen-Funktion für Module, dank der Einstellungen und ganze Modul-Vorlagen gespeichert und jeder Zeit wieder abgerufen werden können.
  • Darüber hinaus gibt es globale Elemente, die ich einmal eingerichtet, immer wieder nach Belieben benutzen kann
  • Die Ladezeiten sind (ohne Plugins) akzeptabel.
  • Das Design ist responsive – also mobil-tauglich – sodass meine Kursteilnehmer auch vom Smartphone oder Tablet aus surfen können.
  • Elegant Themes * ist wirklich schnell bei der Erstellung von Updates, wodurch ich mir nicht lange Gedanken über eine Inkompatibilität mit einem WordPress-Update oder Sicherheitslücken machen muss.

Nachteile von WordPress

  • Die Entscheidung für Divi ist wie eine Art Hochzeit, denn die Module des Themes werden per Shortcode in den Artikel eingebunden. Wenn das Theme gewechselt wird, sind die Inhalte noch da – aber jeder Artikel müsste geöffnet werden, um die Shortcode-Fragmente zu entfernen. Aber: Das ist bei fast allen Themes mit Pagebuilder so – dessen muss man sich vor der Installation einfach bewusst sein.
  • Der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft bei Divi kostet ohne Plugins 69$, mit Plugins (wie Bloom für den Newsletter) 89$. Das ist natürlich eine echte Hausnummer, doch die Vorteile machen die Investition für mich wieder wett.

Meine Plugins – es wurde doch kein LMS

Wie eingangs schon geschrieben, habe ich eigentlich mit einem LMS geliebäugelt, mit dem ich nicht nur Inhalte bzw. Kurse zusammenstellen kann, sondern das auch über eine Quiz- und Foren. Funktion verfügt. Ich habe mir mehr als zehn Learning Management System Plugins angesehen – sowohl kostenlos, als auch kostenpflichtig – und war leider überhaupt nicht zufrieden. Auch hierzu werde ich sicher an anderer Stelle noch mal mehr erläutern. 🙂

Daher entschied ich mich für eine Kombination aus Divi als Theme, das viele Module zur Textgestaltung mit sich bringt, die ideal zur didaktischen Aufbereitung und Organisation des Mitgliederbereichs sind.

Zusätzlich nutze ich folgende Plugins:

Plugin Hinweise
Mitgliederbereich: DigiMember Bei der Gestaltung eines Mitgliederbereichs ist DigiMember * eine der Größen der Branchen. Mit ein paar Klicks wird zunächst ein Produkt erstellt und anschließend diesem Produkt Seiten/ Beiträge/ Projekte oder was auch immer zugeordnet. Diese Seiten fungieren künftig als Mitgliederbereich, zu dem deine User nur Zutritt haben, wenn sie einen User-Account haben (und bezahlt haben)
Zahlungsabwicklung: DigiStore24 Apropos bezahlen: ich habe lange mit mir gerungen, werde nun aber die Zahlungsabwicklung über DigiStore24. Grund hierfür ist, dass ich mit der Bezahlung (auch aus rechtlicher Abwicklung) nichts zu tun habe. Ein Manko sind zwar die doch relativ hohen Transaktionsgebühren von DigiStore24, doch meine Nerven, mich mit den Zahlungen auseinanderzusetzen wären teurer. 😛
Fußnoten: Easy Footnotes  Ich liebe Fußnoten – und Easy Footnotes ermöglicht genau das. Hierzu muss ich lediglich einen Shortcode mit dem Text der Fußnote eingeben und voilà, am Ende der Seite tauchen alle Fußnoten gesammelt auf. Das Schöne daran: Ich muss nichts per Hand nummerieren – das macht das Plugin alleine.
Inhaltsverzeichnis: Frontend Checklist Damit meine Teilnehmer jederzeit sehen können, welche Inhalte sie schon durchgearbeitet haben und was noch offen ist, bietet Frontend Checklist die Möglichkeit, Checklisten mit bis zu 50 Punkten zu erstellen. Wer was bereits erledigt hat, wird per Cookie beim User oder in der Datenbank mit dem Benutzeraccount gespeichert.
Lernerfolgskontrollen: WP-Pro-Quiz Mein großes Argument für ein LMS war die Möglichkeit, Lernerfolgskontrollen mit den Inhalten zu verknüpfen. Bei meiner Recherche entdeckte ich allerdings WP-Pro-Quiz – eine Stand-alone-Lösung für Rätsel, die genau das bietet was ich brauche. Hiermit kann ich mit wenigen Klicks u. a. Single-Choice-, Multiple-Choice- und offene Fragen basteln und per Shortcode einbinden.
Didaktik: 
Better Font Awesome
Die meiste Zeit meiner Kursgestaltung werde ich wohl damit verbringen, die Inhalte didaktisch und lernlogisch aufzubauen. Eine Hilfe ist dabei nicht nur der im Theme integrierte Divi Builder, sondern auch das Plugin Better Font Awesome, mit dem ich per Shortcode verschiedenste Icons einbinden kann.

Tja, das wars schon: Mein Plugin-Setup für den AdA-Schein online Selbstlernkurs ist relativ schmal gehalten, damit die Ladezeiten nicht ausufern und das Risiko relativ gering ist, dass Plugins nicht miteinander harmonieren.


Hast du noch Tipps, Tricks oder Empfehlungen? Dann immer her damit!Blumenstrauß

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